Pfarrer

Seit 1. Dezember 2015 ist Pfarrer Jochen Ackermann Pfarrer in Stein.

Telefon: 0911 – 255 69 590
hans-joachim.ackermann@elkb.de

Ackermann neu


Ein Interview mit Pfarrer Ackermann  finden sie hier:
Als uns Pfarrer Wittenberg vor einem halben Jahr eröffnete, die Stelle wechseln zu wollen, kamen uns die zwei Monate, die er noch da war, sehr kurz vor. Dafür ging es jetzt mit der Wiederbesetzung erfreulich schnell und wir sind froh, dass Sie, lieber Pfarrer Ackermann, noch vor Weihnachten den Pfarrdienst in unserer Gemeinde übernehmen.  Wer wird künftig das Pfarrhaus bewohnen?
Wir werden zu zweit sein: Meine Frau Lotte und ich. Unsere drei Kinder sind länger aus dem Haus und verheiratet. Und wir freue
n uns schon über zwei Enkel. So wird das Haus immer wieder auch von Kinderlachen erfüllt sein.
Was waren bisher Ihre Hauptaufgaben?
In St. Johannis war ich als geschäftsführender Pfarrer in einem großen Team zuständig für Leitung, Organisation, Personal, Finanzen und Immobilien. Natürlich hatte ich auch einen Seelsorgesprengel, hielt Gottesdienste und beteiligte mich an
der Erwachsenenbildung.
Was arbeitet Ihre Frau?
Meine Frau hat als Erzieherin gelernt und gearbeitet. Nach der Kinderpause war sie zunächst beim Nürnberger Erfahrungsfeld
zur Entfaltung der Sinne als Pädagogin tätig und ehrenamtlich im EineWeltLaden Lola. Seit ca. 6 Jahren arbeitet sie in dem kleinen Naturkostladen Lotos am Unschlittplatz in Nürnberg.
Als Sie mit der Ausbildung zum Theologen begonnen haben, waren die ‚wilden 68er‘ Jahre gerade vorbei. Was hat Sie damals bewogen, Pfarrer zu werden?
Wie sehen Sie das heute?
Ja, die 68er waren vorbei. Ich glaube, ich war kein Wilder. Ich bin in Veitsbronn groß geworden, wurde da konfirmiert und beteiligte mich an der Jugendarbeit. Über Freunde (z.B. Wolfgang Buck) kam ich dann zum CJB nach Puschendorf und spielte da aktiv in einer Band mit. Trotz mancher Warnungen, das Theologiestudium gefährde den Glauben, habe ich dann studiert – und die Tiefe und Freiheit des Evangeliums ganz neu kennen gelernt. Für mich war das eine wunderbare Erfahrung.
Über welchen Bibeltext predigen sie besonders gerne? Das kann ich nicht so einfach sagen. Aber Geschichten oder Worte, die Lust zum Vertrauen und zum Wagnis des Glaubens machen, die tragen mich, z.B. „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.“ (Psalm 18).
Pfarrer zu sein bedeutet viele verschiedene Aufgaben zu meistern. Finanzen verwalten, Personal führen, repräsentieren, Reden halten, unterrichten, Baumaßnahmen überwachen usw. Haben Sie sich manchmal überlegt, wie es wäre, einen anderen Beruf zu haben? Welcher wäre es?
Ich liebe arbeiten und gestalten mit Holz. Instrumentenbauer reizt mich, aber auch Musiker oder Gärtner.
Sie waren zuletzt 1. Pfarrer in der großen Kirchengemeinde St. Johannis mit mehreren Hauptamtlichen. Ist es nicht ein Rückschritt, jetzt wieder in einer kleineren Gemeinde für alles allein verantwortlich zu sein?
„Für alles verantwortlich“ sind nicht die Pfarrer/innen, sondern der Kirchenvorstand. Gemeinsam gestalten wir den Weg der Gemeinde. In St. Johannis war der deutliche Schwerpunkt der Arbeit in der Geschäftsführung. Ich freue mich jetzt darauf, wie-
der mehr Gottesdienste zu halten oder mit jungen Leuten Geheimnisse des Glaubens zu erforschen. Nein, das ist kein Rückschritt, eher ein Schritt zu den Wurzeln. Und dann sind in Stein ja drei evangelische Kirchengemeinden, zwei LKGs und die
katholische Kirche. Da bin ich neugierig auf die Zusammenarbeit in einem neuen großen Team.
Wenn es gut geht, bleiben Ihnen 6 Jahre, um in unserer Gemeinde Pfarrer zu sein. Das ist weit weniger Zeit als jeder ihrer Vorgänger hatte, aber es reicht,
um einmal durch alle Predigtreihen zu kommen. Gibt es sonst noch etwas, was Sie gerne in dieser Zeit schaffen wollen?
Ich werde die Stadt Stein, die Menschen, die Gemeinde(n) kennenlernen, mit und in ihr leben – und ich bin gespannt, welche Aufgaben und Ziele uns Gott dann vor die Füße legt. Und die werden wir gemeinsam anpacken.
Wir freuen uns, wenn wir Sie am 3. Advent 2015 im Gottesdienst offiziell begrüßen können und wünschen Ihnen und Ihrer Frau jetzt schon einen guten Start und eine segensreiche Zeit bei uns in Stein. (Fragen: Jörg Petzoldt)

 

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